Nach der Bomben-Entschärfung kehrt in Löbtau wieder Alltag ein
Die Fliegerbombe in Dresden ist entschärft! Die Polizei gibt Entwarnung, Anwohner können zurück in ihre Wohnungen. Gegen 16:00 Uhr hat der Sprengmeister die Bombe untersucht und Entwarnung gegeben. Nur direkt am Fundort der Bombe bleibt ein kleines Areal zur Spurensicherung gesperrt. Zudem werden mögliche Schäden aufgenommen. Die Löbtauer Straße bleibt dort gesperrt.Derweil haben viele Menschen nach zweit Tagen endlich wieder im eigenen Bett geschlafen. Auch Firmen und Läden können am Freitag wieder zum normalen Tagesgeschäft übergehen. Im Tagesverlauf müssen nun noch die Bewohner der zwei evakuierten Alten-und Pflegeheime zurück gebracht werden. Da viele bettlägerig sind, könnte es aber durchaus länger als einen Tag dauern.Live-Ticker nachlesen:
Update 19:45 Uhr
Der Schutzwall aus Betonblöcken an der Löbtauer Straße wird abgebaut. Die DVB-Linie 6 wird vermutlich bis Freitagfrüh noch umgeleitet. Gleise und Oberleitungen werden überprüft.
Update 19:10 Uhr
Die evakuierten Pflegeheime öffnen wieder. An der Werner Straße sind Shuttlebusse eingetroffen, die Bewohner können zurück in ihre Unterkunft.
Update 18:40 Uhr Der Einsatz in Zahlen
Es war ein Einsatz der superlative: An den drei Tagen waren mehr als 590 Feuerwehr- und Rettungskräften sowie Mitarbeiter der Dresdner Stadtverwaltung im Einsatz. Hinzu kamen mehr als 1.200 Polizeibeamte, darunter Kollegen von der Bundespolizei, der Thüringer Polizei sowie der Sächsischen Bereitschaftspolizei, teilte Polizeichef Horst Kretzschmar mit. 6400 Anrufen wurden am Bürgertelefon beantwortet.
Update 17:20 Uhr Sperrungen werden abgebaut
Die Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen werden nun schrittweise aufgehoben. Gleichzeitig stehen an der Notunterkunft im Messegelände Busse bereit, um die Menschen wieder in ihre Wohnungen zu bringen. Lediglich im Bereich des Fundortes an der Löbtauer Straße kommt es im Rahmen der Abbaumaßnahmen weiterhin zu Behinderungen.
Polizeipräsident Horst Kretzschmar (59) zog heute ein erstes Resümee: „Dieser Einsatz hat nicht nur die Dresdner, sondern auch Feuerwehr, Rettungskräfte und die Polizei in Atem gehalten. Die Bombe, mit der wir es hier zu tun hatten, war hochgefährlich. Insbesondere die Explosion während der Entschärfung belegt das Gefahrenpotential derartiger Weltkriegsmunition. Vor diesem Hintergrund war der von uns betriebene Aufwand entsprechend hoch und zwingend notwendig. Letztlich freue ich mich, dass wir nunmehr endgültig Entwarnung geben können. Mein Dank gilt nicht nur den Einsatzkräften, die über zwei Tage unermüdlich arbeiteten, sondern auch den Dresdnern für ihr Verständnis.“
Update 16:26 Uhr Bewegung an der Löbtauer Straße
Es gibt nun viel Bewegung an der Löbtauber Straße, viele Einsatzkräfte sind nun dort vor Ort. Die Polizei will in Kürze informieren, wie der Status ist.
Update 16.17 Uhr Bombe ist freigeschaufelt
Die Fliegerbombe an der Löbtauer Straße ist mit einem gepanzerte Spezial-Bagger freigelegt worden - aktuell gibt es eine 10 Zentimeter dicke Rußschicht auf der Bombe. Das dauert nun etwa 30 Minuten, bis diese abgetragen ist, teilte die Polizei mit.
Anschließend kann der Sprengmeister überprüfen, ob in der Bombe noch Sprengstoff ist oder ob die Explosionsgefahr gebannt ist. Wenn kein Sprengstoff mehr in der Bombe sein sollte, könnte der Einsatz rasch beendet werden, teilte ein Polizeisprecher mit.
Update 15:50 Uhr Bombe freigelegt
Die Fliegerbombe an der Löbtauer Straße ist jetzt mit einem Löschroboter abgekühlt worden.
Aktuell sind die Experten der Polizei der Bombe deutlich näher gekommen. Ein besonders geschützter Bagger hat Material bis auf Bodenniveau abgetragen. Das Feuer ist aber noch nicht vollständig erloschen, so dass aktuell wieder gelöscht wird, teilte die Polizei per Twitter mit.
Update 15:15 Uhr Bombe wird geprüft
Die Bombe muss weiter heruntergekühlt werden. Ein Sprengmeister überprüft regelmäßig, wann "Phase 2" starten kann: die Bombe soll mit einem gepanzerten Bagger freigeräumt werden. Dann kann über die nächsten Schritte entschieden werden. Ziel sei, den Einsatz heute abzuschließen, hieß es.
Update 13:30 Uhr Löschroboter im Einsatz
Die Dresdner Polizei will die Bergung der Fliegerbombe beschleunigen. Man sei bereit, das Risiko zu erhöhen, schließlich sei es bereits der dritte Tag des Einsatzes, und die Anwohner wollten in ihre Häuser zurückkehren, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner am Mittag unweit des Fundortes des Sprengkörpers. Allerdings sei nicht absehbar, wie lange die Bergung noch dauert. Bis dahin würden alle Sicherheitsvorkehrungen aufrecht erhalten. Ein Löschroboter kühlt seit Donnerstagmittag die Bombe ab.
Update 12:30 Uhr Bislang keine größeren Schäden Die teilweise explodierte Bombe hat nach Angaben der Polizei wohl keine größeren Schäden angerichtet. Dies habe eine erste Auswertung von Luftbildern ergeben, so Polizeisprecher Thomas Geithner.
Update 10:00 Uhr 800 Menschen haben in der Messe Dresden übernachtetWegen der komplizierten Räumung nach dem Fund der Fliegerbombe am Dienstagabend haben rund 800 Menschen die Nacht in einer Notunterkunft verbracht. Am Donnerstagmorgen waren nach Angaben
der Stadt noch etwa 400 Menschen in der Messe Dresden, darunter etwa 100 Senioren aus mehreren Pflegeeinrichtungen. "Die Stimmung ist durchwachsen. Vor allem für die älteren Menschen ist es eine
erhebliche Belastung, aus ihrem gewohnten Rhythmus geholt worden zu sein", sagte Carsten Löwe vom Brand- und Katastrophenschutz Dresden. Geplant ist nun auch, Hotels oder Pensionen zu nutzen, wenn sich der Einsatz verlängert.
Rund 9000 Bewohner hatten nach Polizeiangaben ihre Wohnungen verlassen müssen. Die meisten waren bei Bekannten und Verwandten untergekommen. Zudem wurden via Twitter unter dem Hashtag #SchlafplatzDD privat Unterkünfte vermittelt.
Wichtige Kontakte & Links
Informationen der Stadt Dresden
Polizei-Ticker bei Twitter
DVB bei Twitter
Bürgertelefon der Stadt: 0351-4887666
DVB-Auskunft: 0351-8571011
Info-Hotline des VVO: 0351-8526555
Unter 0351-4803171 erhalten Angehörige der Patienten aus der Geriatrischen Reha-Klinik Löbtau Auskunft.
Flughafen Dresden: Am Flughafen Dresden gibt es Einschränkungen bei Starts und Landungen. Wir empfehlen vor Reiseantritt den Flugplan im Blick zu behalten und sich ggf. an die jeweilige Airline zu wenden. Flugplan: www.dresden-airport.de Die teilweise explodierte Bombe hat nach Angaben der Polizei wohl keine größeren Schäden angerichtet. Dies habe eine erste Auswertung von Luftbildern ergeben, so Polizeisprecher Thomas Geithner.
Update 10:00 Uhr 800 Menschen haben in der Messe Dresden übernachtetWegen der komplizierten Räumung nach dem Fund der Fliegerbombe am Dienstagabend haben rund 800 Menschen die Nacht in einer Notunterkunft verbracht. Am Donnerstagmorgen waren nach Angaben
der Stadt noch etwa 400 Menschen in der Messe Dresden, darunter etwa 100 Senioren aus mehreren Pflegeeinrichtungen. "Die Stimmung ist durchwachsen. Vor allem für die älteren Menschen ist es eine
erhebliche Belastung, aus ihrem gewohnten Rhythmus geholt worden zu sein", sagte Carsten Löwe vom Brand- und Katastrophenschutz Dresden. Geplant ist nun auch, Hotels oder Pensionen zu nutzen, wenn sich der Einsatz verlängert.
Rund 9000 Bewohner hatten nach Polizeiangaben ihre Wohnungen verlassen müssen. Die meisten waren bei Bekannten und Verwandten untergekommen. Zudem wurden via Twitter unter dem Hashtag #SchlafplatzDD privat Unterkünfte vermittelt.
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