Nach Bratwurst-Impfen in Thüringen: Aue-Bad Schlema zieht nach

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Nach dem Erfolg des „Bratwurst-Impfens“ will auch Aue-Bad Schlema auf den ungewöhnlichen Anreiz zum Schutz gegen Corona setzen. Thüringen habe es vorgemacht, nun schließe man sich an, teilte eine Sprecherin der sächsischen Kreisstadt am Dienstag mit. Demnach bekommt jeder eine Bratwurst, der sich diesen Donnerstag oder Freitag im Kulturhaus Aktivist gegen das Virus impfen lässt. Angeboten wird den Informationen zufolge das Vakzin von Biontech/Pfizer. Vorab einen Termin zu vereinbaren sei nicht notwendig.

Vergangene Woche hatte in Südthüringen die Bratwurst als Belohnung für einen regelrechten Ansturm auf Covid-19-Impftermine gesorgt. Hierbei handelt es sich nur um eine von vielen Ideen, mit denen Thüringen der zunehmenden Impfmüdigkeit begegnen will. Dazu gehören nach Angaben des Gesundheitsministeriums etwa Impfangebote bei Fußballspielen des Viertligisten FC Carl Zeiss Jena.

Bei den Corona-Impfungen war Sachsen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt Schlusslicht. Den Daten zufolge lag die Quote der vollständig gegen das Virus geimpften Menschen im Freistaat am Dienstag bei 47,7 Prozent. Bei den Erstimpfungen waren es 52,3 Prozent, wie aus den Zahlen hervorgeht. (dpa)