Nach acht Jahren! Neuer Zebrastreifen in Pieschen soll kommen
Es heißt ja immer: Gut Ding will Weile haben. In diesem Fall haben die Mühlen der Bürokratie jedoch besonders langsam gemahlen: Bereits 2018 wurde im Ortsbeirat Pieschen vorgeschlagen, dass auf der Rehefelder Straße ein neuer Fußgängerüberweg entstehen soll. Passiert ist zunächst jahrelang nichts.
In der vom Stadtrat beschlossenen sogenannten „Fußverkehrsstrategie“ aus dem Jahr 2022 wurde die Rehefelder Straße als Standort mit höchster Priorität genannt. Immerhin befinden sich in unmittelbarer Nähe die Oberschule Pieschen und das DRK-Pflegeheim. Doch auch danach hieß es erst einmal: warten.
Die SPD-Fraktion im Stadtrat hakte nun nach. Das Ergebnis: 2026 soll es soweit sein – dann rücken laut Stadt die Bauarbeiter an. Kostenpunkt: 95.000 Euro.
Auf der Rehefelder Straße sind täglich über 3.000 Fahrzeuge unterwegs. Dazu erklärt Stefan Engel, Stadtrat für Pieschen und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
„Zebrastreifen sind in Dresden leider immer noch eine Rarität. Der Neubau geht viel zu schleppend voran. Andere Städte und Länder zeigen, wie effektiv dieses Mittel ist. Man spart sich die Betriebskosten einer Ampel und trotzdem kann die Straße sicherer gequert werden. Aber immerhin geht es jetzt in Pieschen voran. Der neue Zebrastreifen wird die Verkehrssicherheit auf der Rehefelder Straße deutlich verbessern. Im Umfeld eines Pflegeheims und einer Schule sollte das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Gerade für Kinder und ältere Menschen wird das Queren der Straße so ein Stück einfacher. Der Verkehr auf der Rehefelder Straße wird dadurch auch etwas beruhigt. Der Zeitplan der Verwaltung muss jetzt aber auch funktionieren. Acht Jahre vom Beschluss bis zum Bau sind mehr als genug.“