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Mutter äußert sich im Fall des verbotenen Autorennens

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Im Fall des verbotenen Autorennes mit Todesfolge hat die Mutter am Mittwochnachmittag zum Prozessauftakt eine Zeugenaussage gemacht.

Der sechs-jährige Junge war das zweitjüngste von vier Geschwistern. Er habe nie alleine rausgehen dürfen, sagte seine Mutter vor dem Landgericht Dresden. Als seine Spielkameraden an diesem Tag klingelten und ihn abholen wollten, ist er wohl doch losgelaufen. Der Mutter sei es nach der Geburt des vierten Kindes eine Woche zuvor nicht gut gegangen, suchte ihr Lebensgefährte nach dem Sechs Jährigen. Er soll ihn erst wieder gesehen haben, als der Unfall bereits passiert war.

Auch der 25-jährige Beifahrer des Hauptangeklagten sagte als Zeuge aus. Demnach habe der 32-jährige Mann gebremst, es aber nicht mehr geschafft.

Der Prozess soll am 26. Februar fortgesetzt werden.