- Ein Teil der geschleusten Personen
- Besonders dreist: Mit diesem Krankenwagen versuchten Schleuser, mehrere Personen illegal nach Deutschland zu bringen.
Syrer eingeschleust - mehrere Verdächtige verhaftet
Wegen der illegalen Einschleusung von insgesamt 27 Syrern ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen drei Verdächtige. In einem Fall geht es um 20 Syrer, die in einem Transporter nach Dresden gebracht worden sein sollen. In einem zweiten Fall seien sieben Menschen in einem als Krankenwagen getarnten Fahrzeug entdeckt worden, teilte die Bundespolizei am Montag mit.
Die 20 Syrer wurden am Samstag nach dem Hinweis eines Bürgers im Norden Dresdens aufgegriffen. Sie sollen in einem roten Transporter nach Deutschland gebracht worden sein. Die Polizei nahm Fahrer und Beifahrer des Transporters fest. Gegen die 17 und 61 Jahre alten Männer seien Haftbefehle erlassen worden. Bei den Syrern handele sich um 20 Männer im Alter von 14 bis 46 Jahren. Sie seien in eine Erstaufnahmeeinrichtung gebracht worden.
Der vermeintliche Krankenwagen wurde am vorigen Mittwoch aus Tschechien kommend auf der A17 südlich von Dresden gestoppt. In dem Fahrzeug wurden drei Menschen auf der Rücksitzbank und vier im Kofferraum gefunden. Vier der Syrer stellten laut Bundespolizei ein Schutzersuchen, die drei anderen wurden zurück nach Tschechien gebracht. Der 46 Jahre alte Fahrer des vermeintlichen Krankenwagens kam in Untersuchungshaft. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

