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Mutmaßliche Mitglieder der Freien Kameradschaft Dresden wollen auspacken

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Im Prozess gegen zwei mutma­ß­liche Mitglieder der Freien Kamerad­schaft Dresden wollen sich am Dienstag die Angeklagten zu Wort melden. Die 19- und 27-Jährigen haben angekün­digt vor dem Landge­richt über ihre Taten zu sprechen. Die Liste der aufge­führten Taten ist lang. Dazu gehören unter anderem Übergriffe auf Flücht­lings­heime, wie das in Heidenau. Eine regel­rechte Jagd auf Ausländer beim Stadt­fest vor einem Jahr oder Stein­würfe und Pyrotechnik gegen Polizisten. Acht mutma­ß­liche Mitglieder der Freien Kamerad­schaft Dresden sind angeklagt. Die jungen Männer, die heute auf der Ankla­ge­bank sitzen, sind geständig – sie hatten vorher einen Deal mit der Staats­an­walt­schaft gemacht. Räumen sie ihre Taten ein, gehen sie nicht länger als vier Jahre ins Gefängnis.