„79 Verdachtsfälle“ bei Munitionssuche an der Carolabrücke
An der Carolabrücke in Dresden tut sich was: Auf der Neustädter Seite ist die Kampfmittelsondierung erfolgreich abgeschlossen! Allein am Königsufer wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 79 Verdachtsfälle entdeckt – darunter eine Handgranate und auch Bombensplitter.
Die meisten Funde waren aber harmlos - von Teekanne bis Nachttopf war alles dabei. Auch alte Fahrradteile und Rohre wurden gefunden, sagte uns Brücken-Experte Holger Kalbe.
Audio:
„Wenn alles glatt geht, könnten wir schon in zwei Wochen fertig sein.“
Seit Ende Februar sind die Experten an der Carolabrücke mit der Suche nach Kampfmitteln beschäftigt. Dabei kommt ein Kettenbagger mit einem speziellen Magneten zum Einsatz. Transportfähige Kampfmittel werden dann in der Regel gesichert und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst übergeben. Sind Kampfmittel nicht transportfähig, werden die Arbeiten unterbrochen und weitere Schritte geplant.
Jetzt wird die Suche auf der Altstädter Seite fortgesetzt. „Wenn alles glatt geht, könnten wir schon in zwei Wochen fertig sein.“ so Kalbe.