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Motorrad-WM bleibt offenbar auf dem Sachsenring

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Die Motorrad-WM wird voraus­sicht­lich auch 2012 am Sachsen­ring ausge­tragen werden. Nach unseren Infor­ma­tionen hat sich der ADAC als Ausrichter für das Rennen wieder ins Gespräch gebracht. Ein neuer Fünfjah­res­ver­trag soll ausge­han­delt werden. Die erhöhten Lizenz­ge­bühren und der Umbau der Strecken können demnach nun offenbar doch finan­ziert werden. Die Ticket­preise sollen dafür um rund 30 Prozent erhöht werden. Eine Entschei­dung, wo der Motorrad-Grand Prix im nächsten Jahr rollt, fällt der ADAC in München in den nächsten Tagen. Zuvor war bekannt­ge­worden, dass der Lausitz­ring, der nach der Verzichts­er­klä­rung des Sachsen­rings für 2012 einspringen wollte, die hohen Inves­ti­ti­ons­kosten nicht aufbringen will. Damit wäre ein deutscher WM-Lauf im nächsten Jahr ausge­fallen. Die Initia­tive der Sachsen­ring-Rennstre­cken-Manage­ment GmbH, deren Gesell­schafter die Kommunen im Umkreis der Rennstrecke sind und die den Grand Prix auf eigene Kosten auf dem Sachsen­ring halten wollte, hat ihren Antrag beim ADAC und bei der Dorna zurück­ge­zogen. Sie will gemeinsam mit dem ADAC Sachsen als Ausrichter auftreten. Die vom Motorrad-Weltver­band FIM gefor­derten Strecken­än­de­rungen in Millionen-Höhe hatten die Kommunen als machbar bezeichnet. Wann eine endgül­tige Entschei­dung über den Deutsch­land-Grand-Prix fällt, ist noch nicht bekannt. Der ADAC Sachsen hatte im September erklärt, er könne den sich abzeich­nenden Verlust von 850 000 Euro für die Organi­sa­tion des WM-Laufes 2012 nicht tragen.