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Wasserwerk Coschütz wieder in Betrieb

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Dresdens größtes Wasserwerk in Coschütz ist wieder in Betrieb. Fünf Monate lang musste das Werk stillstehen, es wurde umfangreich saniert und gebaut. Dabei wurden Teile des Stollensystems, welches das Wasser aus der Talsperre Klingenberg nach Dresden transportiert, und das Wasserschloss in Freital-Coßmannsdorf erneuert. Mehr als 6.200 neue Filterdüsen sind nun im Wasserwerk in Coschütz eingebaut, auch der Reinwassersammelkanal wurde auf Vordermann gebracht.

Das Wasserwerk Coschütz versorgt als Größtes des insgesamt drei Trinkwasserwerke 60 Prozent der Dresdner täglich mit frischem Wasser. Für die Sanierung investierte Energieversorger SachsenEnergie rund 6 Millionen Euro.

Während der Arbeiten übernahmen die Wasserwerke in Tolkewitz und Hosterwitz die gesamte Trinkwasserversorgung Dresdens. Anders als in Coschütz wird das Wasser in diesen Werken aus der Elbe gewonnen. Aufgrund der unterschiedlichen Rohwasserquellen – Elbe oder Talsperrenwasser – unterscheidet sich die mineralische Zusammensetzung des Wassers. Mit der Inbetriebnahme des Coschützer Werkes kann es deswegen zu geschmacklichen Veränderungen kommen. An der Trinkwasserqualität ändert sich aber nichts, so SachsenEnergie.