Modernisierte Züge für VVO-Dieselnetz
Das Dieselnetz im Verkehrsverbund Oberelbe hat nach dem Betreiberwechsel im Dezember einen guten Start hingelegt. Die Auslastung der vier Linien liegt derzeit trotz Corona bei 75 Prozent, sagt uns Wolfgang Weinhold von der DB Regio. Damit sei man sehr zufrieden.
Die roten Triebwagen sind seit knapp drei Monaten zwischen Dresden und Kamenz sowie Königsbrück, auf der Strecke durch das Müglitztal von Heidenau nach Altenberg sowie zwischen Pirna und Sebnitz im Einsatz. Die Flotte wird jetzt auch schrittweise modernisiert. Die Züge werden unter anderem mit neuen Sitzen und WLAN ausgestattet.
Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, erhalten die Fahrzeuge eine manuell anlegbare Überfahrrampe. Diese wird an der Tür zum Mehrzweckbereich aufbewahrt und bei Bedarf durch den Zugbegleiter angelegt. Gegenüber den vorher eingesetzten Fahrzeugen, die nur zum Teil über eine sogenannte automatische Spaltüberbrückung verfügten, ist diese Lösung weniger störanfällig. Zudem vereinfacht sie den Zustieg auch an den Stationen, deren Bahnsteige niedriger sind als die 55 Zentimeter hohen Einstiege der Triebwagen.
