Mitglieder der „Freien Kameradschaft Dresden“ verurteilt
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Zwei Mitglieder der rechtsextremen Gruppe "Freie Kameradschaft Dresden" müssen für drei Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Das Dresdner Landgericht verurteilte die beiden 19- und 27-jährigen wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Die Männer sollen u.a. an den Krawallen in Heidenau und Connewitz beteiligt gewesen sein, und beim Stadtfest Jagd auf Ausländer gemacht haben. Vor Gericht hatten sie ein umfassendes Geständnis abgelegt.