Mitarbeiter im Rathaus unter Druck gesetzt
Die Dresdner Stadtverwaltung steht für ihren Umgang mit Mitarbeitern in der Kritik. Ein Techniker aus dem Umweltamt hat laut SZ innerhalb von wenigen Stunden gekündigt, nachdem ihm der Büroleiter von Wirtschaftsbürgermeister Hilbert telefonisch unter Druck gesetzt haben soll. Dabei ging es um das private Engagement des Rathausmitarbeiters bei einer Einwohnerversammlung in Langebrück, hieß es. Der Mitarbeiter engagiert sich in der Bürgerinitiative gegen den geplanten Erweiterungsbau eines Unternehmens in Langebrück. Er wollte bei der Einwohnerversammlung Stellung beziehen. Aus dem Büro des Wirtschaftsbürgermeisters wurde ihm laut SZ davon abgeraten. Der Techniker fühlte sich unter Druck gesetzt und kündigte.Aus dem Rathaus gab es bislang keine Stellungnahme zu dem Vorgang.