Mit künstlicher Intelligenz der Hitze auf der Spur
Mit künstlicher Intelligenz will Dresden künftig Hitze-Inseln in der Stadt aufspüren und Gegenmaßnahmen ergreifen. Dresden hat sich dem Forschungsvorhaben KLIPS des Bundes als Pilot-Sadt angeschlossen. Hitze-Inseln entstehen, wenn immer mehr kühlende Grün- und Freiflächen zugebaut und Kaltluftabflüsse negativ beeinflusst werden. Die Temperatur an diesen Orten liegt deutlich höher als in ihrer Umgebung.
Ab 2023 soll nun ein Netzwerk von 300 Sensoren große Temperaturschwankungen in der Stadt nicht nur erfassen, sondern auch vorhersagen. Dann gilt es geeignete Alternativen mit dem größten Effekt bzw. mit den geringsten Einschränkungen für Wohnen, Arbeiten und Verkehr zu prüfen.
Die gewonnenen Sensordaten werden mit weiteren Daten wie Satelliten-, Kataster- sowie Wetter- und Klimadaten zusammengeführt und in Echtzeit ausgewertet. So lassen sich etwaige Hitzeinseln im Stadtgebiet lokalisieren. Zugleich werden mit den gesammelten Daten KI-Algorithmen zur Prognose und Simulation von Hitzeinseln angelernt.
Das Projekt wird vom Bund mit 2,3 Millionen Euro gefördert.
