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Misstöne am Dresdner Heinrich-Schütz-Konservatorium wegen Bezahlung freier Lehrer

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Mit einer Protest­ak­tion haben etwa 100 Musik­lehrer am Heinrich-Schütz Konser­va­to­rium eine faire Bezah­lung aller Honorar­kräfte gefor­dert. Hinter­grund: der Stadtrat gab zwar 800.000 Euro zusätz­lich pro Jahr für Perso­nal­kosten frei. Die Gehälter steigen aller­dings nicht sofort für alle Lehrkräfte von 21 auf 25 Euro. Wie das Konser­va­to­rium mitteilte, würden die Honorare in zwei Stufen erhöht. 50 Prozent der Lehrkräfte hätten entspre­chende Verträge schon unter­zeichnet. Der Tonkünst­ler­ver­band der Musik­lehrer sprach dagegen von einem Ultimatum, die Lehrer müssten bis Dienstag die neuen Verträge unter­zeichnen, sonst dürften sie die Kinder nicht mehr unter­richten. Kultur­bür­ger­meis­terin Klepsch teilte mit, sie sei überzeugt davon, dass die Geschäfts­füh­rerin der Musik­schule den Willen des Stadt­rates vollum­fäng­lich umsetzt. 193 Honorar­lehrer und 71 festan­ge­stellte unter­richten derzeit 6200 Schüler am HSKD im Alter von 0 bis 100 Jahren. Renner sind u.a. Klavier, Violine oder Blech­blas­in­stru­mente.