Mission Maschendraht an der Neiße
Wildschweine sollen nicht mehr durchkommen. Am Truppenübungsplatz Oberlausitz ist heute mit dem Bau eines festen Zauns begonnen worden. Damit soll die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden.
Der ein Meter hohe Zaun um die 13.500 Hektar große Sperrzone soll an den Zaun in Brandenburg anschließen und im Süden zunächst bis zur A 4 reichen. Damit wird die bisherige flexible Wildbarriere ersetzt. Bundeswehrsoldaten und THW-Kräfte bauen den Zaun auf. Geplant ist anschließend, die Barriere an der Neiße bis Zittau zu verstärken.
Vor knapp zwei Wochen war im Bereich Krauschwitz bei einem erlegten Wildschwein der Erreger festgestellt worden. Er ist für den Menschen ungefährlich, kann aber für die Schweinzüchter in der Region verheerend wirtschaftliche Folgen haben.