Mindestens viermonatige Baupause für Dresdner Stadtbahntrasse
In frühestens vier Monaten können die gerichtlich gestoppten Bauarbeiten an der neuen Straßenbahntrasse auf der Oskarstraße wieder aufgenommen werden. Davon geht die Landesdirektion Sachsen aus. Die Behörde hatte bei der Genehmigung des Projektes Formfehler gemacht. Begründet wurde dies mit der Arbeitsbelastung von Mitarbeitern, in der Terminkette seien Fehler gemacht worden, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Anwohner haben gegen das Bauprojekt vor ihrer Haustür in der Oskarstraße geklagt und vor dem Oberverwaltungsgericht zunächst Recht bekommen. Seit Anfang März wurde dort gebaut, nun müssen alle Arbeiten Ruhen. Unterdessen wollen sich Stadt und DVB morgen bei einem Krisengespräch abstimmen - möglicherweise drohen nun auch Schadensersatzforderungen von Baufirmen.