Millionenschwerer Fluthilfe-Betrug vor Gericht
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Vor dem Landgericht wird seit dem Dienstagvormittag der vermutlich größte Fall von Fluthilfebetrug im Freistaat verhandelt. Angeklagt ist der Geschäftsführer eines Radebeuler Druckereiunternehmens und ein Manager eines Druckmaschinenherstellers. Die beiden sollen nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 gebrauchte Maschinen auf Rechnungen als neue deklariert haben, um mehr Fördermittel abzuschöpfen. Insgesamt habe der Unternehmer so rund 6,5 Millionen Euro zu Unrecht erhalten. Mittlerweile hat er das Geld plus Zinsen an den Freistaat zurückgezahlt.