Millionenloch bei den Dresdner Verkehrsbetrieben

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Bei den Dresdner Verkehrsbetrieben sorgt ein riesiges Finanzloch für Unruhe. In diesem Jahr wird nach Unternehmensangaben mit einem Verlust von 76 Millionen Euro gerechnet. Im nächsten Jahr könnten es laut Prognose sogar 94 Millionen Euro sein.

Für das Minus verantwortlich sind vor allem Einnahmeverluste durch die Corona-Krise, der Ukraine-Krieg und die damit gestiegenen Kraftstoffpreise. Daneben schlagen neu angeschaffte Fahrzeuge und kräftig gestiegene Preise bei Baustellen zu Buche.

Die Verkehrsbetriebe benötigen nun eine kräftige Finanzspritze. Denn die Kosten können nicht mehr wie bisher durch die Gewinne der SachsenEnergie aufgefangen werden. Deshalb wird die Stadt die Verluste ausgleichen müssen. Wo das Geld herkommen soll, wird jetzt heftig diskutiert.