- Das MS "Gräfin Cosel" auf der Elbe in Dresden vor Schloss Albrechtsberg.
- Außenansicht des Schiffs nach der Umgestaltung. (Illustration)
- Empfang am Einstieg mit Blick in Richtung Bug.
Millioneninvestition: Weiße Flotte baut Schiffe um
Im Elbtal schippern künftig zwei komplett neu gestaltete Schiffe der Weißen Flotte. Das Unternehmen steckt Millionen in den Umbau der beiden Salonschiffe „Gräfin Cosel“ und „August der Starke“. Diese werden sich Außen und Innen deutlich verändern, teilten die Betreiber am Montag mit.
Ab Anfang Januar wird zunächst das MS „Gräfin Cosel“ umgebaut. Geplant sind rund vier Monate Bauzeit, zur Flottenparade am 1. Mai 2024 soll das Schiff einsatzbereit sein. „Die Schiffe werden nächstes Jahr dreißigjährig. Und da haben wir uns gesagt: zum 30. werden die Schiffe komplett erneuert“, so Victor Straubhaar, Geschäftsführer der Weißen Flotte GmbH.
So werden die vier Innenräume des Schiffs erneuert und deutlich moderner gestaltet. Sie bekommen ihrem Zweck entsprechende neue Möbel, von Konferenztischen über Bistrogarnituren bis hin zu Loungemobiliar. Die Technik wird ebenfalls modernisiert.
Auch äußerlich werden sich die Salonschiffe verändern. Künftig erstrahlen sie in Schwarz und Weiß. Derzeit haben sie noch einen blauen / beigen Look. Die aufwendige Umgestaltung erfolgt größtenteils auf der Werft in Laubegast. Die Schiffe bleiben weiterhin im Einsatz für die Linienfahrt, sollen aber auch für weitere Events, wie beispielsweise Meetings, verwendet werden.
Die Schiffe bleiben die modernen Aushängeschilder des Dresdner Unternehmens. Die neun historischen Schiffe werden nicht umgestaltet und bleiben in ihrem historischen Charme erhalten.
Im Winter 2024 /25 ist dann das MS „August der Starke“ dran. Kostenpunkt pro Schiff: 1,7 Millionen Euro.
Das Niedrigwasser im Sommer 2023 habe zwar seine Spuren hinterlassen, so Straubhaar. Aber: „Wir werden die Schiffe so für die Zukunft vorbereiten und sie so langfristig nutzen können“:


