Dresdener Mühle investiert 40 Millionen Euro
Die Dresdener Mühle wird in den nächsten Jahren 40 Millionen Euro investieren. Damit wird in Sachsens größte Getreidemühle die Kapazitäten um 50% erhöhen und die Lager für unterschiedliche Getreidesorten werden ausgebaut. „Dies ist wichtig, da die Verbrauchererwartungen an gesunde und individuelle Ernährung steigen“; so Geschäftsführer Dirk Willkomm. Ob für den Ausbau genug Platz am Standort in der Waltherstraße ist, werde man im Laufe der Planungen sehen und dann möglicherweise auch über andere Lösungen diskutieren. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich am Vormittag über die Herausforderungen und die Pläne der Dresdener Mühle an der Waltherstraße informiert.
Die Dresdner Mühle ist eng mit dem Qualitätskonzept „Ährenwort“ verbunden. Seit 1993 garantiert das Programm in dem 200 Landwirte und ca. 200 Bäcker arbeiten Sicherheit, Regionalität und Transparenz.
Bereits seit 1913 prägt die von der Familie Bienert errichtete Hafenmühle mit ihrem 63 Meter hohen Turm, als sichtbares Industriedenkmal, die Stadtsilhouette Dresdens. Die Dresdener Mühle verarbeitet täglich ca. 600 Tonnen Getreide zu Weizen- und Roggenmehlen sowie zu Spezialprodukten für das Bäckerhandwerk und die Lebensmittelindustrie. Vor zehn Jahren hat das mittelständische Familienunternehmen Bindewald und Gutting die Dresdener Mühle übernommen.