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Mikrobiologen sanieren alten Chemiehandel an der Rosenstraße

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Auf dem Grundstück eines ehemaligen Chemiehandels auf der Rosenstraße in Dresden wird belastetes Grundwasser mit Mikroorganismen beseitigt. Möglich macht das ein spezielles Sanierungsverfahren.

Mit einer Art Spritze wird dabei der Wirkstoff direkt in den belasteten Boden gebracht, das geschieht in acht bis 15 Metern Tiefe. Der Vorteil: der Boden muss nicht aufwendig aufgegraben und abtransportiert werden. Bis Ende 2027 will die Stadt das Grundstück so wieder sicher und nutzbar machen.

Seit 1962 hatte die Fläche an der Rosenstraße 77 mehrere Eigentümer und diente lange auch als Lager- und Umschlagplatz für Chemikalien. Die intensive industrielle Nutzung hat zu erheblichen Belastungen im Boden, Grundwasser und in Gebäudeteilen geführt. Nach der Insolvenz des Unternehmens „Potsdamer Chemiehandel“ und dem Hochwasser 2002 begann die Stadtverwaltung, Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers umzusetzen. 

2025 ließ die Landeshauptstadt Dresden die alten Lager- und Bürogebäude auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Gelände abreißen sowie die Fundamente und Bauschuttreste unter dem ehemaligen Lagergebäude entfernen.