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Mieten in Dresden steigen um fünf Prozent

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Die Mieten in Dresden steigen weiter. In den vergan­genen zwei Jahren stieg die Kaltmiete um 5 Prozent. Das geht aus dem heute vorge­stellen Mietspiegel hervor. Demnach zahlen die Dresdner im Durch­schnitt 5,70 Euro pro Quadrat­meter. Günstiger ist es in der Regel in Gorbitz und Prohlis - über 8 Euro werden beispiels­weise in Loschwitz und Blase­witz fällig. Der neue Mietspiegel ist ab Januar gültig. Die dort ausge­wie­sene ortsüb­liche Vergleichs­miete dient laut BGB zur Begren­zung von Mieterhö­hungen."Längst keine Münchner Verhält­nisse in Dresden"Bürger­meister Martin Seidel sagte auf einer Presse­kon­fe­renz: „Die wissen­schaft­liche Erhebung zeigt einer­seits, wie stark die steigende Nachfrage nach Wohnraum zu steigenden Mietpreisen führt. Dresden wird schlie­ß­lich auch in den nächsten Jahren weiter wachsen. Bis 2030 werden etwa 48 300 Menschen mehr in der Landes­haupt­stadt leben. Anderer­seits machen die Zahlen deutlich, dass wir in Dresden längst keine Münchner Verhält­nisse auf dem Mietwoh­nungs­markt vorfinden.“