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Metall- und Elektro-Industrie kämpft mit Lieferengpässen

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Gerade hat sich die sächsische Metall- und Elektro-Industrie von der Corona-Krise zu erholen begonnen, da wird der Aufschwung schon wieder gedämpft. Der Unternehmens-Verband „Sachsenmetall“ hat heute mitgeteilt, dass den Firmen Lieferengpässe zu schaffen machen - vor allem in Autoindustrie und bei Zulieferern.

Das Produktionsniveau liege bundesweit aktuell 22 Prozent unter dem von Ende 2018. Es fehl vor allem an Elektronikbauteilen, Stahl und Metallen. Der mühsame Aufholprozess werde deutlich länger dauern als zunächst gedacht, so der Verband. Das Risiko einer abermaligen Rezession in der M+E-Industrie sei erheblich.

Von der Politik erwarte man daher Unterstützung: keine weitere Bürokratie, schnellere Verwaltungsabläufe und temporäre Flexibilisierungen, zum Beispiel eine zeitlich begrenzte Aufhebung verschiedener Einschränkungen wie des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lastkraftwagen oder des Nachtflugverbots.