Meißner OB erstattet Anzeige wegen Demoaufrufen an Schulen
Der Meißner Oberbürgermeister Olaf Raschke hat ein geplantes Gespräch mit der "Initiative Heimatschutz" abgesagt und Anzeige erstattet. Wie Raschke sagte, hat die Initiative Werbematerial und Demonstrationsaufrufe an Meißner Schulen verteilt. Damit habe die Initiative direkt versucht Kinder und Jugendliche zu manipulieren und zu instrumentalisieren. Dies sei perfide, sagte Raschke. Wie Raschke bei uns im Interview sagte, seien Briefe mit Demonstrationsaufrufen und zweifelhaften Fragenstellungen zur Unterbringungen von Flüchtlingen an Lehrer, aber auch Schülerrat geschickt worden. Er habe deshalb Bildungsagentur und Verfassungsschutz informiert und Anzeige erstattet. Gleichzeitig machte er Meißner Bürgern das Angebot zum Bürgerdialog, um über aktuelle Fragen zu diskutieren. "Initiative Heimaschutz": Brief kommt nicht von unsDie "Initiative Heimaschutz" teilte auf ihrer Facebook-Seite mit, das Schreiben stamme nicht von ihr. Dort heißt es: "Weder kommt dieser Brief von uns noch kennen wir den Urheber. Von Initiative Heimatschutz ist in diesem Brief selbst nicht einmal die Rede. Wir finden es bedauerlich das man diese Chance zum Dialog mit solch billigen Mitteln ausgeschlagen hat."Olaf Raschke im Interview hören: