Meißner Kultursommer lockt „Vor die Tür“
Der Meißner Kultursommer lockt „Vor die Tür“. Der Kunstverein bringt bis zum 7. September die Kunst nach draußen - an die Orte öffentlichen Lebens. Auf Meißner und Gäste der Stadt warten überraschende Aktionen zum Hinhören, Hinschauen, Verweilen und Mitmischen. Da gibt es plötzlich eine frostige Überraschung auf der Triebisch, seltsame Klänge aus einem Keller am Domherrenhaus oder Schwemmgut am Fahnenmast der Altstadtbrücke … So findet die Kunst auch zu Menschen, die sonst eher nicht zu ihr gefunden hätten.
Die Künstlerinnen Frenzy Höhne, Hanne Lange, Veronika Pfaffinger, Janina Santamarina, Juliane Schmidt, Ina Weise und Bignia Wehrli integrieren urbane, kulturelle und soziale Aspekte der Stadt in temporären Ausstellungsaktionen. Die präsentieren sie sechs Wochen lang an selbstgewählten Orten im öffentlichen Raum und nehmen dabei Bezug auf spezifische historische, architektonische und soziale Zusammenhänge in der Stadt.
Zudem bearbeiteten die Künstlerinnen jeweils eine der sieben Wandnischen in den Ausstellungsräumen des Kunstvereins und stellen dort Bezüge zur Arbeit im Außenraum her. Der Ausstellungsraum in der Burgstraße dient so als eine Art Stadtkarte mit Hinweisen zu den einzelnen Künstlerinnen und Werken und ihren Orten.
Alle Standorte sind so im Stadtgebiet verteilt, dass sie bequem zu Fuß erreichbar sind und sich zu einem Rundgang verbinden lassen. Rund um die Ausstellung können Interessierte mit einem vielfältigen Begleitprogramm bestehend aus Stadtführungen, Workshops und einem Konzert noch ein paar Schritte weiter auf die Kunst zugehen. Via Barcode an den jeweiligen Realisierungsorten lassen sich zusätzliche Informationen zu den Kunstwerken und Hinweise zur begleitenden Ausstellung im Kunstverein bequem per Smartphone abrufen.