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Mehrere Zwischenfälle bei Pegida- und Gegen-Demo

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Am Montag­abend musste die Polizei im Zusam­men­hang mit der Pegida-Demo und einer Gegen­ver­an­stal­tung gleich viermal einschreiten. Insge­samt 200 Beamte waren im Einsatz.Gegen 19 Uhr stellten Einsatz­kräfte im Bereich des Neumarktes eine Perso­nen­gruppe mit „Anti-Antifa“-Symbolen fest. So trugen mehrere Personen entspre­chende Anste­cker, sowie ein 38-jähriger Dresdner den bereits bekannten Kapuzen­pull­over. Er muss sich wegen des Verstoßes gegen das Versamm­lungs­ge­setz verant­worten. Gegen 20:40 Uhr stoppte auf der Wilsdruffer Straße der Aufzug der Gegen­de­mons­tranten in Höhe der Seestraße. Anlass war ein Mann, der aus einer Straßen­bahn den Hitler­gruß in Richtung der Demons­tra­ti­ons­teil­nehmer zeigte. Einsatz­kräfte stellten daraufhin die Identität des 22-jährigen Dresd­ners fest. Er muss sich wegen des Verwen­dens von Kennzei­chen verfas­sungs­wid­riger Organi­sa­tionen verant­worten. Gegen 20:45 Uhr wurde auf der Augus­tus­brücke, aus der Versamm­lung „Nope“ heraus, ein Nebel­topf gezündet. Ein Verur­sa­cher konnte nicht zugeordnet werden. Fünf Minuten später nahmen Einsatz­kräfte auf der Augus­tus­brücke einen 20-jährigen Dresdner fest, der ebenfalls den Hitler­gruß gezeigt hatte. Auch er muss sich wegen des Verwen­dens von Kennzei­chen verfas­sungs­wid­riger Organi­sa­tionen verant­worten.