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24-Stunden Streik - mehrere Behörden betroffen

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Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi für Mittwoch Mitarbeiter mehrerer Behörden in Dresden zum Warnstreik aufgerufen. Beschäftigte, Azubis und Praktikanten im Bürgeramt, der Ausländerbehörde und im Amt für Kultur und Denkmalschutz  sollen ihre Arbeit niederlegen. Vor dem zentralen Bürgerbüro auf der Theaterstraße haben die Mitarbeiter mit Kartons eine Zeitmauer aufgebaut. Sie soll deutlich machen, wie viele Stunden die Mitarbeiter im Osten mehr gearbeitet haben als ihre Kollegen im Westen.

Der Warnstreik am Mittwoch dauert den ganzen Tag. Neben Bürgerbüro sind auch die Mitarbeiter von Ordnungsamt, Kulturamt, Ausländeramt oder auch Amt für Denkmalpflege dazu aufgerufen. Besucher müssen mit Einschränkungen rechnen.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund ‎und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie eine Angleichung der wöchentlichen Arbeitszeiten an des Westniveau.

Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte ‎Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.