Mehr Unfälle mit E-Scootern in Dresden
Die Dresdner Polizei hat seit Einführung der E-Scooter in Dresden neun Verkehrsunfälle mit den elektrischen Tretrollern registriert. In sechs Fällen sind die Rollerfahrer bzw. andere Beteiligte wie Radfahrer verletzt worden. Drei Personen mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, teilte ein Polizeisprecher auf unsere Anfrage mit. Zuletzt war eine Frau nachts am Pestalozziplatz gestürzt, sie zog sich schwere Verletzungen zu.
Die Polizei kontrolliert aktuell immer mal wieder, ob Rollerfahrer betrunken sind oder ob eine Versicherung vorliegt. Zuletzt wurde in Pirna auf der Königsteiner Straße nachts ein Rollerfahrer gestoppt - der Versicherungsschutz fehlte. Für die neuen E-Scooter gilt eine Versicherungspflicht, zudem muss eine Betriebserlaubnis vorliegen. Auf den Elektro-Tretrollern, die in Deutschland maximal 20 km/h schnell sein dürfen, gilt das gleiche Alkohollimit wie am Steuer: ab 0,5 Promille droht der Führerscheinentzug. Zudem gilt auch auf den Rollern ein Verbot der Handynutzung.