++ EIL ++

Mehr Löhne für Erzieher durch gestrichenes Betreuungsgeld

Zuletzt aktualisiert:

Vor der Wieder­auf­nahme der Verhand­lungen zwischen kommu­nalen Arbeit­ge­bern und Gewerk­schaften an diesem Montag hat Sachsens SPD-Chef Martin Dulig vorge­schlagen, mit den freiwer­denden Mitteln aus dem Betreu­ungs­geld Gehalts­er­hö­hungen für Kita-Beschäf­tigte zu finan­zieren. „Dieses Geld sollten die Kommunen erhalten, um die Erzieher besser zu bezahlen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf drohende Streiks. Beim Flücht­lings­gipfel war in der vergan­genen Woche verein­bart worden, das von Karls­ruhe gekippte Betreu­ungs­geld den Ländern zur Verbes­se­rung der Kinder­be­treuung zur Verfü­gung zu stellen. Am Montag setzen sich Arbeit­geber und Gewerk­schaften in Hannover wieder an einen Tisch. Verdi fordert, dass die Arbeit­geber gegen­über der Schlich­tungs­emp­feh­lung etwas drauf­legen. Dazu sind sie nicht bereit. Die GEwerk­schaft Verdi bekräf­tigte ihre Streik­dro­hung. Falls die Arbeit­geber nicht zu Verbes­se­rungen bereit seien, „werden wir - wie angekün­digt - die Streiks ab Mitte Oktober wieder aufnehmen“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske. (mit dpa)