Mehr Dresdner haben Anspruch auf Wohnberechtigungsschein

Zuletzt aktualisiert:

Rund 27.500 zusätzliche Haushalte haben ab sofort die Möglichkeiten einen Wohnberechtigungsschein zu beantragen. Wie die Stadt mitteilte, macht das eine neue Landesvorschrift möglich, die die Einkommensgrenze anhebt. Bislang haben in Dresden bereits rund 55.000 Haushalte Anspruch auch die Unterstützung der Stadt bei den Wohnkosten. Die Einkommensobergrenze für alleinstehende liegt nun bei 16.800 Euro im Jahr, für Zweipersonenhaushalte liegt sie bei 25.200 Euro. Für jede weitere zum Haushalt zählende Person steigt die Obergrenze um 5.740 Euro pro Jahr. Die Einkommensgrenzen erhöhen sich, wenn Kinder im Haushalt leben. Pro Kind im Alter unter 18 Jahren werden 700 Euro pro Jahr berücksichtigt. Rund 10.400 gebundene Wohnungen gibt es in Dresden.

Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann ermuntert die Dresdnerinnen und Dresdner: „Lassen Sie Ihren Anspruch prüfen. Wir helfen gern. Wegen steigender Immobilienpreise und Mieten sowie aufgrund von Einkommensverlust durch die Corona-Pandemie können viele Haushalte ihre Wohnkosten nicht mehr allein schultern. Mit dem Wohngeld, das zum Jahresanfang erhöht wurde, und dem Wohnberechtigungsschein, den jetzt mehr Haushalte erhalten können, greifen wir den Betroffenen unter die Arme“.

Der Wohnberechtigungsschein gilt als Nachweis um in eine von der Stadt geförderte Wohnung ziehen zu können.