Mega-Baustellen in Sicht! Das planen die DVB 2024
Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben für dieses Jahr viel geplant. Fast 97 Millionen Euro werden investiert, knapp die Hälfte geht in die Gleise für die Straßenbahn. Dazu gehören die Sanierung der Meißner Straße in Radebeul und der Neubau der Prießnitzbrücke auf der Bautzner Straße in Dresden. Die Sanierung der Loschwitzer Straße soll bis Mai abgeschlossen sein.
Ein weiteres, neues Projekt startet schon im März: Rund zwei Jahre nimmt die Beseitigung der Hochwasserschäden, die noch aus dem Jahr 2013 stammen, auf der Wehlener und Österreicher Straße in Anspruch. Während der gesamte Bauzeit können die Bahnen aber weiterhin nach Laubegast fahren. Wenn alles fertig ist, können in dem Bereich dann auch die neuen, breiteren Straßenbahnen eingesetzt werden.
Im Sommer legt dann der Ausbau am Fetscherplatz los, einschließlich der Haltestellen und einem Teil der Nikolaistraße. Im September folgt die Sanierung der Lübecker Straße in Cotta.
Auch kleinere Reparaturen geplant
Neben all den Großbaustellen kommen weitere, kleinere Vorhaben hinzu. So wird es Reparaturen am Lennéplatz, auf der Gorbitzer Straßenbahntrasse und in Radebeul-Mitte geben.
Die Planungen für den Neubau der sogenannten Campuslinie über die Nossener Brücke gehen 2024 in die nächste Runde.
Mehr moderne Bahnen
Damit auch künftig alles rollt, investieren die DVB weiterhin in moderne Fahrzeuge. Erst im Dezember waren alle 30 neuen, breiteren Straßenbahnen komplett. Schon im Sommer sollen drei weitere Wagen nach Dresden kommen.
Zudem laufen laut den DVB aktuell weitere Gespräche mit dem Freistaat über 7 zusätzliche Bahnen. Parallel dazu werden die alten Straßenbahnen der ersten Generation ausgemustert. Weil die Aufarbeitung für zehn von ihnen zu kostenintensiv ist, sollen sie als Ersatzteilspender dienen und anschließend verschrottet werden.
MOBIwelt wird ausgebaut
Das Verleihsystem der DVB, die MOBIwelt, wächst. In diesem Jahr wird die Flotte um rund 500 Räder ergänzt. Dann stehen insgesamt 2.000 Drahtesel zum Ausleihen bereit. Gleichzeitig kommen neue Stadtteile im Norden und Westen hinzu.
Die Leihräder werden im Schnitt 7.000mal am Tag entliehen. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2018 entwickelte sich die Nachfrage von 360.000 Ausleihen jährlich auf über zwei Millionen aktuell.
Kunden-Angebot wird einfacher und übersichtlicher
Für die Kunden und all die, welche es werden wollen, wird das Angebot künftig übersichtlicher gestaltet. Schon im Frühjahr soll die neue MOBI-App starten, und auch das Online-Portal rund zum Abo bekommt einen Relaunch.
Zudem erhält das Kundenzentrum am Postplatz ab Juni einen neuen Anstrich.