• (Symbol­bild: Blaulicht­mel­dung Mittel­deutsch­land)

Massenschlägerei auf Prager Straße in Dresden

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Auf der Prager Straße in Dresden sind am Mittwoch­abend etwa 20 Menschen aufein­ander losge­gangen. Vier Männer wurden verletzt. Die Polizei rückte mit einem größeren Aufgebot gegen 21:00 Uhr am Karstadt an, um die Gruppen zu trennen.

Es handelte sich um Männer aus Syrien, Afgha­nistan und Deutsche mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, sagte Polizei­spre­cher Marko Laske. Vor der Massen­schlä­gerei soll es Anfein­dungen und Belei­di­gungen per WhatsApp gegeben haben.

Nach verbalen Anfein­dungen kam es dann zu einer tätli­chen Ausein­an­der­set­zung, teilte die Polizei mit. Die alarmierten Polizei­be­amte konnten beide Lager trennen und weitere Tätlich­keiten unter­binden, hieß es.

Vier Jugend­liche (15/17/18/18) wurden zur Behand­lung ihrer leichten Verlet­zungen in ein Kranken­haus gebracht. Deswei­teren stellte die Polizei die Identität von weiteren neun Personen fest, die am Ort angetroffen und mutma­ß­lich in die Ausein­an­der­set­zung invol­viert waren. Sie sind im Alter von 15 bis 22 Jahren und stammen aus Syrien, Afgha­nistan, Südafrika sowie Deutsch­land, teilte die Polizei in einer schrift­li­chen Mittei­lung mit.

Die Polizei hat die Ermitt­lungen wegen des Verdachts des Landfrie­dens­bruchs aufge­nommen. Insbe­son­dere der Grund der Ausein­an­der­set­zung sowie der eigent­liche Tatab­lauf sind Gegen­stand der weiteren Ermitt­lungen. Festge­nommen wurde niemand, hieß es.