Masern an der TU Dresden aufgetreten

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An der TU Dresden ist eine Studentin an Masern erkrankt. Die junge Frau habe vergangene Woche mehrere Vorlesungen besucht und war in der Mensa essen. Kurz darauf brach die Krankheit bei ihr aus. Masern sind hochansteckend. Kontakt mit nicht geimpften Personen führt mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu einer Erkrankung, teilte das Gesundheitsamt mit.

Die Inkubationszeit bei Masern beträgt acht bis zehn Tage. Deshalb in den nächsten Tagen weitere Erkrankungen möglich. Erkennungszeichen für eine Maserninfektion sind anfangs unter anderem hohes Fieber, Husten und Schnupfen, aber auch Bindehautentzündungen an den Augen. Erst nach etwa zwei Wochen zeigt sich der typische Hautausschlag.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt auch Erwachsenen, sich nochmal gegen Masern impfen zu lassen. Die Empfehlung gilt für Personen, die nach 1970 geboren wurden und nur einmal in ihrer Kindheit, oder auch noch gar nicht geimpft wurden. Auch wenn der Impfschutz nicht mehr eindeutig nachgewiesen werden kann, sollte eine erneute Impfung stattfinden.