Martin Dulig trifft Energiefirmen in Kanada

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Um Unternehmen und Projekte der Wasserstoffwirtschaft und des Bergbausektors zu besuchen, ist Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Sonntag nach Kanada gereist. Ein Fokus des deutsch-kanadischen Austauschs solle auf Rohstoffen wie Lithium liegen, die in Sachsen einen Schwerpunkt in der neuen Rohstoffstrategie bildeten, erklärte das Wirtschaftsministerium in Dresden.

Zudem wolle sich der stellvertretende Ministerpräsident auf seiner Reise, die bis zum 1. Oktober andauern soll, zur Integration ausländischer Fachkräfte informieren. Teil der 20-köpfigen Delegation, die den Politiker auf seine Reise unter anderem nach Montréal und Vancouver begleiten soll, seien Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen und der Wissenschaft.

"Kanada ist ein Land mit vielen natürlichen Ressourcen und zugleich ein verlässlicher Partner, der auf dem Boden der Demokratie steht", sagte Dulig vor Antritt seiner Reise. Wasserstoff spiele eine Schlüsselrolle für den Klimaschutz und sei ein Motor für Innovation und internationale Zusammenarbeit. "Der Freistaat hat jetzt die Gelegenheit, beim neuen Industriezweig Wasserstoffwirtschaft ganz vorn dabei zu sein. Diese große Chance werden wir nutzen."