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Mann übergibt 32.000 Euro an Telefon-Betrüger

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32.000 Euro hat ein Mann in der Dresdner Altstadt an Betrüger verloren. Die Unbekannten riefen am Dienstagnachmittag bei dem 76-Jährigen an, gaben sich als Juristen aus und behaupteten, dass sein Sohn einen tödlichen Unfall verursacht hätte. Damit dieser nicht in Haft bleiben müsse, wäre eine Kaution nötig.

Am Abend übergab der Mann einer Geldbotin 32.000 Euro. Als er später mit Angehörigen sprach, wurde ihm klar, dass man ihn betrogen hatte.

Im Laufe des gestrigen Tages registrierte die Polizei in Dresden und Umgebung sechs weitere derartige Betrugsversuche. Es fiel allerdings keiner der Angerufenen darauf herein.

Die Polizei rät:

- Sprechen Sie sich mit Angehörigen ab, wenn Sie solche Anrufe bekommen!
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie gesundes Misstrauen an den Tag!
- Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei!