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Mann in brennender Wohnung ans Bett gefesselt: Tatverdächtige wieder frei

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Drei Wochen nach dem gewaltigen Wohnungsbrand in Dresden-Striesen gibt es eine überraschende Wende im mysteriösen Handschellen-Fall. Die Staatsanwaltschaft hat die 19-jährige Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Es bestehe kein dringender Tatverdacht, sagte uns ein Polizeisprecher. Deshalb sei die Aufhebung des Haftbefehls beantragt worden. Dennoch werde gegen die junge Frau weiter ermittelt.

Der Freund der 19-Jährigen hatte sich Mitte November aus seiner brennenden Wohnung auf den Balkon gerettet - gefesselt an ein Bettgestell. Die Frau soll das Feuer in dem Mehrfamilienhaus an der Gabelsberger Straße gelegt haben. Sie war während des Brandes geflohen, konnte aber wenig später von der Polizei gestellt werden.

Nach unseren Informationen war möglicherweise ein Sorgerechtsstreit Hintergrund der Tat. Die 19-Jährige soll mit dem 25-jährigen Tunesier ein gemeinsames Kind haben.

Verschiedene Medien spekulieren inzwischen, dass sich das Geschehen ganz anders abgespielt haben könnte. Dazu wollte sich die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Über den mysteriösen Fall hatten wir hier berichtet.