Manipulierte Fahrtenschreiber in polnischen LKW auf der A4
Ein polnischer Spediteure hat sich gleich doppelt Ärger mit der Dresdner Polizei eingehandelt. Bei Wilsdruff haben Beamte einen LKW kontrolliert, der Fahrtenschreiber war manipuliert und lieferte falsche Lenk- und Ruhezeiten. Als die Spedition einen Ersatz-LKW schickte kam heraus, dass auch in diesem Fahrzeug der Fahrtenschreiber manipuliert war. Gegen die Fahrer und das Unternehmen sind nun Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Sie mussten 17.500 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen, teilte die Polizei mit.
Die vollständige Mitteilung der Polizei lesen:
Manipulierter Fahrtenschreiber in Lkw
Zeit: 26.11.2018, 10.00 Uhr
Ort: BAB 4, Wilsdruff, Eisenach-Dresden
Am Montag kontrollierten Beamte der Lkw-Kontrollgruppe der
Dresdner Verkehrspolizei auf der BAB 4 in Höhe Wilsdruff einen polnischen Sattelzug. Dabei fiel den Polizisten auf, dass der elektronische Fahrtenschreiber manipuliert war und Lenk- und Ruhezeiten verfälschte. Das Gerät musste in einer Fachwerkstatt gewechselt werden. Die Firma schickte am nächsten Tag einen weiteren Lkw, um die Ladung zu übernehmen. Auch bei diesem fanden die Polizisten einen manipulierter Fahrtenschreiber vor.
Gegen die Fahrer und den Unternehmer leiteten die Beamten daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen ein. Zudem musste eine Sicherheitsleistung von insgesamt 17.500 Euro hinterlegt werden.