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Mahnwache vor dem Rathaus

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Der Sächsische Erzieherverband, die Deutsche Verwaltungsgewerkschaft und der Deutsche Beamtenbund haben im Tarifstreit im öffentlichen Dienst am Dienstagmittag vor dem Dresdner Rathaus eine Mahnwache abgehalten. Daran hatten sich etwa 100 Gewerkschafter beteiligt. Die Auswirkungen des Streiks waren in den Dresdner Kitas gering - alle städtischen Kitas und Horte konnten regulär öffnen. Lediglich in fünf der insgesamt 180 kommunalen Einrichtungen gab es Anlaufschwierigkeiten, berichtete die Stadt. Etwa 100 Eltern erkundigten sich bei der Hotline der Stadt. Am Freitag könnte es dann einen zweiten Warnstreik geben, die Stadt rechnet dann mit deutlichen Auswirkungen, möglicherweise werden einzelne Kitas und Horte dann auch komplett schließen. Eine Entscheidung darüber wollen die Gewerkschaften am Abend fällen.Am Sonntag steht die dritte Verhandlungsrunde zwischen den Tarifparteien an. Die Gewerkschaften fordern. Die Gewerkschaften fordern eine Entgelterhöhung von 6,0 %, mindestens 200 Euro monatlich, Erhöhung der Auszubildendenvergütung und Praktikantentgelte um 100 Euro pro Monat, Wiederinkraftsetzung der Übernahmeregelung und eine Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten.