• Wie in dieser Fotocol­lage zu sehen, sollen die Busse auf einer Platt­form senkrecht auf dem Neumarkt stehen. (Fotocol­lage: © Manaf Halbouni)

    Wie in dieser Fotocol­lage zu sehen, sollen die Busse auf einer Platt­form senkrecht auf dem Neumarkt stehen. (Fotocol­lage: © Manaf Halbouni)

Mahnmal für den Frieden - Künstler stellt Busse senkrecht vor die Dresdner Frauenkirche

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Dresden bekommt kurz vor dem Gedenktag zum 13. Februar ein außer­ge­wöhn­li­ches Kunst­werk auf dem Neumarkt. Drei Busse sollen senkret vor der Frauen­kirche aufge­stellt werden. Sie stehen für den Bürger­krieg in Syrien, in Aleppo waren ebensolche Busse in dieser Art als Barri­kade aufge­stellt worden.

Wie Bürger­meister Hilbert am Mittwoch­abend sagte, werden diese als Mahnmal in die Stadt gebracht. Das Kunst­werk des deutsch-syrischen Künst­lers Manaf Halbouni werde für Diskus­sionen sorgen. Es gab deswegen sogar schon Anfein­dungen, sagte Hilbert. "Wir wollen damit zum Nachdenken anregen", sagte Hilbert. "Das schmeckt nicht jedem."

Auch der Künstler und seine Unter­stützer sind auf mehreren Facebook­seiten zur Zielscheibe geworden. Einschüch­tern lassen will er sich aber nicht.  Die Busse sollen ab dem 7. Februar auf den Neumarkt dann zwei Monate lang zu sehen sein.

Halbouni wurde 1984 in Damaskus geboren, kennt Dresden bereits aus seiner Kindheit. Seit 2008 lebt er wieder in Dresden, studierte Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Mehr Infor­ma­tionen zu dem Projekt des Künst­lers.