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Lutz Fleischwaren ist pleite

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Der Wurst­fa­bri­kant Lutz hat Insol­venz angemeldet. Davon sind insge­samt 850 Mitar­beiter an Stand­orten in ganz Deutsch­land betroffen, darunter auch in Chemnitz. Das Unter­nehmen, das viele Lebens­mit­tel­märkte belie­fert, steckt schon seit einiger Zeit in Schwie­rig­keiten. Letzt­end­lich seien die steigenden Schwei­ne­preise ausschlag­ge­bend für die Pleite gewesen, sagte Geschäfts­führer Werner Wolf. "Wir sind überschuldet und zahlungs­un­fähig." Die "Lebens­mit­tel­zei­tung" hatte bereits über die Insol­venz berichtet. Die deutschen Wurst­her­steller stünden seit einiger Zeit unter Druck und hätten beim Handel einzelne Preis­er­hö­hungen durch­ge­setzt, aber nicht in ausrei­chender Höhe. Lutz sei das erste promi­nente Opfer. Das 1891 als Metzgerei gegrün­dete Unter­nehmen Lutz machte im vergan­genen Jahr rund 300 Millionen Euro Umsatz und gehört der Münchner Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Paragon und zwei ehema­ligen Fleisch­un­ter­neh­mern, Jürgen Abraham und Norbert Barfuß