Löschwasser für Nationalpark kommt aus dem Untergrund
Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist künftig besser auf mögliche Waldbrände vorbereitet. Drei unterirdische Löschwasserzisternen auf Sebnitzer Gebiet sind fertig gestellt.
Damit soll der überaus wichtige erste Löschangriff bei Entstehungsbränden effektiv unterstützt werden. Insgesamt 250 Kubikmeter Wasser stehen der Feuerwehr in dem nur schwer zugänglichen Gelände zur Verfügung.
„Mit drei fest installierten Löschwasserzisternen trägt die Stadt Sebnitz einen bedeutenden Anteil an der Löschwasserbereitstellung im Nationalpark“, erklärt Uwe Borrmeister, Leiter der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz.
„Zusammen mit vier weiteren unterirdischen Zisternen, die durch die Städte Hohnstein und Bad Schandau gebaut wurden ist ein solides Netz von neuen Löschwasserreservoirs für den vorbeugenden Waldbrandschutz im Nationalpark entstanden. Die Nationalpark- und Forstverwaltung gewährleistet ihrerseits mit mobilen Löschwasserzisternen, einer erhöhten Zahl von Rangern der Nationalparkwacht, mobiler Löschausstattung und Reduzierung der Brandlast entlang von Rettungswegen einen verbesserten Waldbrandschutz.“