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Lockere Felsen im Kirnitzschtal weggesprengt

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Dumpfer Knall in der Sächsi­schen Schweiz: An der Kirnitzsch­tal­straße haben Experten am Montag­mittag um Punkt 12.00 Uhr den Überhang einer Felswand gesprengt. Zwischen Bad Schandau und der Ostritzer Mühle war vor etwa drei Wochen ein 50 Tonnen schwerer Fels abgestürzt. Geologen unter­suchten das Areal und entde­cken weitere lockeres Gestein. Mit 600 Gramm Spreng­stoff und 20 Bohrlö­chern wurden die lockere Felsen nun entfernt. Etwa 10 Kubik­meter gestein wurden wegge­sprengt. Die etwa bordstein­großen Brocken kamen noch auf dem Hang zum liegen, teilte eine Sprecherin des Landes­amtes für Straßenbau mit. Nun unter­su­chen Geologen weiter den Hang. In den nächsten 14 Tagen soll mögli­cher­weise ein Fangzaun unter­halb des Hangbe­rei­ches aufge­stellt werden. Die Kirnitzsch­tal­straße bleibt bis dahin gesperrt.