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Lingnerschloss: Stadtrat entscheidet gegen Investoren

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Das Erbbaurecht für das Lingnerschloss geht vorerst nicht an die Unternehmer Thomas Bohn und Oliver Kreider. Der Dresdner Stadtrat bestätigte den Vertag nicht, die Fraktionen sahen sich in der öffentlichen Debatte zu sehr unter Druck gesetzt. 

Stattdessen soll nun neu verhandelt werden - auch mit dem zweiten Interessenten. Gleichzeitig stellte der Rat Bedingungen auf. So sollen sich die Investoren unter anderem verpflichten, innerhalb von 36 Monaten zwei Millionen Euro in die Sanierung zu stecken. 

Es geht darum, wer das Lingnerschloss künftig betreibt. Bohn und Kreider bieten 1,6 Millionen Euro für die Übernahme des Erbbaurechts, die zweite Unternehmergruppe hat ein Angebot über 1,7 Millionen Euro vorgelegt.