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Lieferengpässe behindern Umbau im Steyer-Stadion

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Im Heinz-Steyer-Stadion kämpfen die Bauleute mit Lieferschwierigkeiten. Aus der Ukraine sollte eigentlich Stahl für den Lichtring kommen, doch der Krieg hat die Lieferketten unterbrochen.

Nun muss eine andere Lösung gefunden werden, die sich allerdings in den Kosten eiderschlägt. Auch bei elektronischen Bauteilen gibt es Engpässe. Die Stadt hält trotzdem am Fertigstellungstermin im Herbst nächsten Jahres fest. Am Donnerstag soll offiziell der Grundstein für das neue Stadion gelegt werden.

„Baupreissteigerung, Störung von Lieferketten, Produktionsausfälle durch Krieg und Pandemie: Die Krisen unserer Zeit gehen nicht an Dresden und seinen Bauvorhaben vorbei“, erklärt Peter Lames, Sport- und Finanzbürgermeister der Landeshauptstadt. „Offene und ehrliche Gespräche und ein gemeinsames Suchen nach Lösungen sind die richtige Antwort. Die geschlossenen Verträge und der beiderseitige Wille zur fairen und partnerschaftlichen Umsetzung sind die Grundlage für den gemeinsamen Erfolg: Die zeitgerechte und qualitativ hochwertige Fertigstellung des Heinz-Steyer-Stadions“, so Lames weiter.

Wieder nationale und internationale Wettkämpfe im Heinz-Steyer-Stadion

Die Landeshauptstadt Dresden baut aktuell das Heinz-Steyer-Stadion um. Nutzungsschwerpunkte werden Leichtathletik, American Football und Fußball sein. Nach der Fertigstellung wird das Heinz-Steyer-Stadion eine der wenigen Arenen in Deutschland sein, die den Ansprüchen für nationale und internationale Leichtathletikmeisterschaften erfüllt. Das Stadion erhält ca. 5.000 überdachte Sitzplätze. Die Zuschauerkapazität kann temporär auf bis zu 15.000 Personen durch mobile Tribünen in den Kurvenbereichen erweitert werden. Das schafft die Voraussetzung für größere nationale Veranstaltungen in Dresden wie die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften.