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Licht aus am Blauen Wunder: „Ist ein gutes Zeichen!“

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Das Blaue Wunder, es liegt im Dunkeln. Seit einigen Tagen wird die Brücke in Dresden-Loschwitz nicht mehr beleuchtet. Hintergrund sind aber keine ausgefallenen Lampen oder Energiesparmaßnahmen.

„Wenn das Licht jetzt ausgeht, ist das kein schlechtes, sondern ein gutes Zeichen“, sagte uns Baubürgermeister Stephan Kühn im Interview. „Denn das heißt, dass die Bauarbeiten für die Sanierung wieder losgehen!“. Diese hatten zwei Jahre lang aufgrund eines Vergaberechtsstreits pausieren müssen

Während der Mittelteil des Bauwerks bereits im frischen Glanz erstrahlt, ist nun Stück für Stück der Rest der Brücke dran. „Wir können ab Mai wieder in die Sanierung gehen, Korrosionsschutz machen, Stahlbau machen, die Brücke also fit für die Zukunft machen“, so Kühn. Das ist aufgrund des schlechten Zustandes der Brücke auch dringend notwendig

 

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Wie wird die Sanierung ablaufen?

Ab Mai geht es zunächst auf der Blasewitzer Seite weiter. Dort wird der Brückenteil eingehüllt. Ein Anblick, den die Dresdner schon kennen, denn bereits in den Jahren 2022 / 2023 wurde der mittlere Teil der Brücke für die Sanierungsarbeiten verhüllt.

Im darauffolgenden Jahr, also 2026, ist dann die Loschwitzer Seite dran. Auf beiden Seiten soll parallel gearbeitet werden. Welche Einschränkungen das mit sich bringt, dazu will die Stadt ausführlich bei einem kommenden Pressetermin in diesem Monat informieren.

Zusätzliche Gelder

Bei seiner Sondersitzung Ende März hat der Stadtrat zusätzliche Gelder aus dem Brückenfonds bereitgestellt.

"Wir haben jetzt also wirklich die notwendigen Mittel und vor allem kein Stress mehr bei der Vergabe", so der sichtlich erfreute Kühn. 

Wann das Licht wieder angeknipst wird, steht noch nicht fest. Mehr Informationen rund zur Sanierung gibt es auf der Website der Stadt Dresden.