Letzter Bauabschnitt an den Schwedenlöchern
Zwei Drittel sind bereits geschafft: An den Steiganlagen der Schwedenlöcher im Nationalpark Sächsische Schweiz startet am Montag (08.01.) der letzte Bauabschnitt. Eine Spezialfirma bringt die Stufen wieder auf Vordermann. Die Eisenträger der oft genutzten Anlage, die Teil eines beliebten Wanderweges ist, sind stark verrostet, heißt es von der Nationalparkverwaltung. Sie werden daher komplett durch neue ersetzt. Investiert wird dafür eine sechsstellige Summe.
Das Vorhaben ist nicht ganz einfach, da sich die Anlagen in einer engen Felsschlucht befinden. Zudem sind die Arbeiten körperlich sehr anstrengend und von der Witterung abhängig. Eine konkrete Aussage, wie lange die Sanierung dauert, gibt es daher nicht.
Wanderer zur Bastei können die Umleitung vom Kurort Rathen us über den Basteiweg (Abzweig am Kassenhaus der Felsenbühne) oder über den Amselfall und den Rathewalder Fußweg (rund 15 min längere Gehzeit) nutzen.
In den vergangenen zwei Wintern hat die Nationalparkverwaltung die Steiganlagen bereits auf mehreren 100 Metern sanieren lassen, unter anderem der lange Steg südöstlich des Schwedenturms. Die Aufteilung in mehrere Bauabschnitte diente dazu, die Sperrzeiten auf dem beliebten Wanderweg für die Besucher möglichst auf die Jahreszeit mit weniger Besuchern zu begrenzen.