Leere Kasse - Dresden will Autofahrern ans Geld
Mit Blick auf die klamme Stadtkasse sucht das Dresdner Rathaus nach möglichen Geldquellen. Eine ist offenbar gefunden: die Autofahrer. Wie die Sächsische Zeitung berichtet soll das Parken in Dresden künftig teurer werden. Demnach will die Stadt an der Gebührenschraube drehen oder auch Parkzonen ausweiten.
Unter anderem soll eine Stunde Parken in der teuersten Zone 1, z.B. in der Dresdner Altstadt, künftig 3 statt bislang 2,40 Euro kosten. Zudem ist eine Ausweitung dieser Teuer-Zone geplant. Parken im Ostragehege soll kostenpflichtig werden. Hier ist von 1,50 Euro pro Stunde die Rede. Auch für Fahrzeug-Anhänger wolle die Stadt künftig Parkgebühren kassieren.
Alles in allem soll das der Stadtkasse etwa 4 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich bringen. Das Geld will der Verkehrsbürgermeister wohl in die Sanierung und Erhaltung des Straßennetzes stecken.
Noch im Dezember soll der Stadtrat über die neue Satzung entscheiden. Geht der Entwurf durch, könnte die Erhöhung bereits im Januar 2025 gelten.