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Last-Minute-Tor beschert Dynamo einen Punkt im Geisterspiel

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Mickael Poté hat Dynamo einen versöhn­li­chen Jahres­ab­schluss beschert. Der Franzose erzielte beim 2:2-Unent­schieden in Rostock den Ausgleich in der Nachspiel­zeit und sicherte Dynamo somit einen Punkt. Dynamo erwischte in der leeren DKB-Arena einen klassi­schen Fehlstart. Marcel Schied hatte Hansa mit seinem Blitztor bereits nach 30 Sekunden in Führung gebracht. Zlatko Dedic erzielte in der 43. Minute per Elfmeter den Ausgleich zum 1:1. Zuvor war Sebas­tian Schuppan im Straf­raum zu Fall gekommen. "Phantom" Marek Mintal sorgte mit seinem Treffer in der 57. Minute für das 2:1 für die Gastgeber. Dynamo belohnte sich fast mit dem Schluss­pfiff noch für seine Ofensiv­be­mü­hungen. Trainer Ralf Loose sprach hinterher von einem verdienten Punkt­ge­winn für sein Team. Er wies aber auch auf die schwie­rigen Begleit­um­stände in Rostock hin. Der DFB hatte Hansa wegen der Ausschrei­tungen im Zweit­liga-Spiel gegen den FC St. Pauli zu einem Geister­spiel verur­teilt. Neben den Spielern hatten ledig­lich rund 400 Personen Zugang zum Stadion erhalten, darunter akkre­di­tierte Journa­listen, techni­sches Personal, Sicher­heits­leute und Teammit­glieder. Die Rosto­cker Anhänger demons­trierten vor dem Anpfiff mit einem Fanmarsch gegen die Strafe. In Dresden wurde die Partie in der Radio Dresden-Sportsbar im Rundkino verfolgt. Dort wurde vor allem der 2:2-Ausgleich laut bejubelt. Dynamo überwin­tert mit 22 Punkten auf Platz 11 in der Tabelle. Bis zum 3. Januar haben die Spieler jetzt Winter­pause. Danach startet die Vorbe­rei­tung auf die weitere Zweit­liga-Saison, unter anderem mit einem Trainings­lager in Antalya in der Türkei. In der 2. Bundes­liga geht es für Dynamo am 3. Februar mit einem Heimspiel gegen Greuther Fürth weiter.

Dynamo-Torhüter Wolfgang Hesl im Interview