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Landtagsdebatte zu TTIP

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Der Landtag hat sich nach kontro­verser Debatte über das geplanten TTIP-Freihan­dels­ab­kommen zwischen der EU und den USA generell für den Abbau von Handels­be­schrän­kungen ausge­spro­chen. Durch entspre­chende Verein­ba­rungen mit den USA und Kanada seien positive Impulse zu erwarten, hieß es in einem am Donnerstag mit eigener Mehrheit beschlos­senen Antrag der Regie­rungs­frak­tionen von CDU und SPD. Darin wird die Staats­re­gie­rung beauf­tragt, sich auf Bundes- und Europa­ebene für ein trans­pa­rentes Verfahren bei den TTIP-Verhand­lungen und die Einhal­tung wichtiger europäi­scher Standards einzu­setzen.  Linke und AfD warnten vor weitrei­chenden Folgen auch für sächsi­sche Kommunen und jeden einzelnen Bürger durch TTIP. Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig (SPD) warf beiden Parteien „puren Antiame­ri­ka­nismus“ vor. Noch sei das Abkommen gar nicht ausge­han­delt. Insofern sei es verfrüht, es abzulehnen. „Ich bin für ein Freihan­dels­ab­kommen“, sagte Dulig. „Aber die Frage, ob ich für TTIP bin, kann ich noch nicht beant­worten.“