Landtag beschließt Erhöhung der Abgeordnetenbezüge
Nach zweitägigen Beratungen hat der Sächsische Landtag den Doppelhaushalt der schwarz-roten Koalition beschlossen. Er hat für dieses und das nächste Jahr ein Volumen von insgesamt über 34 Milliarden Euro und sieht eine Investitionsquote von rund 17 Prozent vor. Allein für Bildung und Forschung sollen 10,7 Milliarden Euro ausgegeben werden. Für den Haushalt stimmten am Mittwoch die Regierungsfraktionen von CDU und SPD. Linke und Grüne votierten dagegen, die AfD enthielt sich. Für Streit sorgte das Haushaltsbegleitgesetz, in dem eine Erhöhung der Abgeordnetenbezüge geregelt wird. Die schwarz-rote Koalition war zuvor bei der geplanten Politikerrente zurückgerudert. Nun sollen Abgeordnete nicht wie ursprünglich geplant mit 60 sondern erst mit 63 Jahren ohne Abzüge in den Ruhestand gehen können. Am Abend hat der Landtag dies und auch die Erhöhung der Abgeordnetenbezüge beschlossen. Die Aufwandsentschädigung steigt ab Juni um 1.000 Euro. Die Pläne der Regierung waren umstritten. Im Parlament gab es dazu eine heftige Debatte. Die Opposition stimmte dagegen.